Verein

Seit 2016 verantwortet der „CVJM Familienarbeit Mitteldeutschland e.V.“ die Trägerschaft der Familienarbeit in Sachsen-Anhalt. Hier eine chronologische Übersicht:

2020

Die Konzeption der Familienarbeit wurde beginnend mit einer gemeinsamen Klausur vom pädagogischen Team und Vorstand überarbeitet und weiterentwickelt. Dabei sind bewährte, neue und veraltete Formen und Angebote der verschiedenen Arbeitsbereiche dargestellt, neu bewertet und sortiert worden. Mit der neuen Konzeption liegt eine gute Messschnur für das Handeln und für Entscheidungen im Verein vor. Dazu gehört auch das schnelle Reagieren auf sich verändernde Situationen. Seit Mitte März entstanden unterschiedliche digitale Angebote, z. B. Eltern-Kind-Sport-Videos, digitale Elterncafés oder digitale Eltern-Themen. Auf diesem Weg konnten Familien auch zu Hause erreicht werden, solange Kontaktveranstaltungen rechtlich untersagt waren. Auf einer eigenen Seite wurden hilfreiche Tipps und Ideen gesammelt, die Familien in Corona-Zeiten helfen sollen. Das ganze Team reagierte flexibel und schaut auch weiterhin nach aktuellen Bedarfen.

Die für den 6. Mai geplante Mitgliederversammlung musste verschoben werden. Die Vereinsarbeit und die inhaltliche Arbeit laufen gut weiter.

2019

Im fünften Jahr seit der Vereinsgründung stand das 20-jährige Bestehen des Familienzentrums „faz halle“ am 1. Februar ins Haus, das mit einem Fachtag zum Thema „Der Umgang macht’s“ gefeiert wurde.
Die Familienarbeit war mit vielen Familienbildungsangeboten in den Familienzentren „faz halle“ (Geiststraße) und „Gesundbrunnen“ (Diesterwegstraße) sowie mobil bei den Kooperationspartnern in Kitas und Schulen vor Ort. So konnten viele Eltern und Familien von den Bildungsangeboten profitieren. Die Eltern-Kind-Veranstaltungen wie bspw. die „Elterngärten“ brachten die Generationen neu in Kontakt und schufen viel Spaß, gemeinsame Zeit und neue Erinnerungen. Das galt auch für die Krabbel- bzw. Eltern-Kind-Sportgruppen, die von mehreren Mitarbeiterinnen an drei Standorten regelmäßig durchgeführt werden. Die Kinder der Tanzkurse präsentierten das Erlernte vor ihren Familien und Freunden beim diesjährigen Sommerfest am 25. Juni im „faz halle“. Während der Sommerferien wurden drei Durchgänge der „Familienwerkstatt“ in Wernigerode durchgeführt.
Für das aktuelle Schuljahr wurde das neue Programmheft 2019/20 kreiert, gedruckt und sowohl in Halle als auch in Sachsen-Anhalt verteilt. Neu dabei sind bspw. die monatlichen Gesprächsrunden für Patchwork-Eltern, das Coaching für Führungskräfte sowie das Eltern-Thema „Gute Vorsorge ist besser als unnötige Sorge“ (22. November). Das Sprachförderprojekt für Familien mit Migrationshintergrund in Zusammenarbeit mit der MLU wird im WS 2019/20 sowie im SS 2020 stattfinden.
Wir freuen uns, dass Cornelia Muntschick seit August das Team mit ihren Fähigkeiten und ihrer Art bereichert. Nunmehr werden neun Personen durch den Verein beschäftigt.
Der Vorstand traft sich bislang zu fünf Vorstandssitzungen. Die jährliche Mitgliederversammlung fand am 8. Mai statt. Der Verein umfasst derzeit neun Einzel- und sechzehn Familienmitgliedschaften sowie zwei juristische Personen. Für deren Unterstützung durch Ideen, Zeit, Kraft und Geld sind wir sehr dankbar.
Der Austausch mit Fachkräften ist rege und erfreulich. So fand am 4. Februar ein politisches Fachgespräch der LAGF (Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände) in Magdeburg mit der Ministerin Frau Grimm-Benne statt, an dem der Verein teilnahm.
Die Kooperation mit der Gesundbrunnengemeinde geht in guten Schritten voran, was auch an den Angeboten erkennbar ist, die erstmals in einem gemeinsamen Flyer dargestellt werden. In Zusammenarbeit mit der HWG konnte der Nachbarschaftstreff (Voßstraße 8), zwischen Riebeck- und Franckeplatz gelegen, leider noch nicht eröffnet werden. Dort sollen 2020 Gruppenangebote sowie Beratungs- und Gesprächsmöglichkeiten entstehen.

Typisch für das Jahresende waren die Senioren- und die Adventsfreizeit in Wernigerode sowie das Weihnachtsprojekt für Schulkalssen, das durch viele Ehrenamtliche vorbereitet und durchgeführt wurde. Ein neues Format ist der Videoblog FamilienLabor mit kleinen nachdenklichen Inputs zu Familienthemen, der stetig wächst.

2018
Den familienpolitischen Auftakt bildete das Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverb

ände (LAGF) mit der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Frau Grimm-Benne, am 15. Januar.
Der Vorstand wurde bei der jährlichen Mitgliederversammlung um eine neue Schatzmeisterin reicher und traf sich bei sieben Vorstandssitzungen zu Beratung und Beschlüssen. Dazu gehörten die (Weiter-)Anstellung pädagogischer Mitarbeiterinnen, Fragen zu Projekten, Spenden und Mitgliederkontakt. Es wurden Förderanträge gestellt, bewährte und Projektanträge, die den Familien in Halle und Sachsen-Anhalt zugute kommen.
Im Sommer fand am 21. Juni das Sommerfest im faz halle statt. Die Tanzgruppen zeigten etwas aus ihrem Repertoire und setzen somit schöne Akzente zwischen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen sowie Spiel- und Mitmachangeboten. Natürlich war die CVJM Familienarbeit wieder auf zahlreichen Sommerfesten zu Gast, hatte dort ihre Großspiele dabei und stand für Gespräche zur Verfügung. Außerdem fand die sog. Familienwerkstatt in drei Durchgängen mit 175 Teilnehmenden statt.
Wie auch schon 2017 wurden unsere Bildungs-, Begleitungs-, Beratungs- und Begegnungsangebote an vielen verschiedenen Standorten genutzt, verstärkt sind wir dort unterwegs, wo Familien schon sind: in der Kita, der Schule und auch zu Hause. Wir beteiligten uns darüber hinaus wieder in 17 Gremien und Arbeitsgruppen als Lobby für Familien.
Einzelbegleitung und Beratung boten wir wieder verlässlich im faz halle sowie bei verschiedenen Kooperationspartnern vor Ort an, so speziell die ProMann-Beratung durch Herrn André Gödecke und die Familien-, Ehe- und Lebensberatung durch Frau Barbara Kasparick.
Wir freuen uns, dass Wiebke Fuß ab Sommer 2018 fest angestellt werden konnte und das Team besonders in der Beratung- und Krabbelgruppenarbeit bereichert.
Auf unserer Website finden Sie ab sofort auch das Portal KD-Onlinespende, wodurch sie unsere Arbeit ganz unkompliziert unterstützen sowie unseren Webshop [Link einfügen], wo Sie die Familien- und Kartenspiele sowie methodisch-kreativen Materialien wie gewohnt bestellen können.
Drei Krabbelgruppen gehören an verschiedenen Orten unseres Sozialraumes Süd seit diesem Jahr dazu, ebenso der Eltern-Kind-Sport im faz halle.
Viele Eltern in Trennung haben auch 2018 unseren „Kinder im Blick“-Kurs genutzt, um eine gute Beziehung zum Kind zu pflegen, den Umgang zum anderen Elternteil zu verbessern und fürsorglich mit sich selbst umzugehen. Dieses Angebot wurde von 54 Personen in acht Kursdurchgängen genutzt und als sehr hilfreich empfunden.
Weil es uns wichtig ist, das Menschen den Start als Familie gut meistern, haben wir auch einen Flyer speziell für junge Eltern entwickelt, darin gibt es interessante Angebote und Ansprechpartner auf einem Blick. Genauso wichtig ist es uns, dass Familien sprachfähig werden: deshalb wollen wir das gelungene Sprachförderprojekt als „Türöffner“-Projekt fortführen – damit sich Türen im Alltag, in der Kita und Schule sowie im Berufsleben öffnen.

So konnte 2018 im bewährten Team sowohl Bewährtes fortgesetzt als auch Neues geschaffen werden.

2017
Seit 1. Februar 2017 gehört Frau Uta Bräuner mit zum pädagogischen Team. Sie führt die Arbeit von Frau Christiane Richter, die zum 28. Februar ausschied, insbesondere im „Süden“ der Stadt fort und entwickelt eigene Ideen und Arbeitsbereiche weiter. So initiierte und koordinierte sie in Kooperation mit der MLU mit ehrenamtlichen Hausbesuchern das sog. „Sprachförderprojekt“, womit ein Beitrag zur Verbesserung von Deutschkenntnissen bei Migrationsfamilien geleistet werden konnte. Des Weiteren begrüßten wir am 15. Juli 2017 Frau Magdalena Forchmann in der Familienarbeit, die als Assistenz der Geschäftsstelle arbeitet. Frau Annett Göhre hat sich im April zur „Trauerbegleiterin“ qualifiziert und Herr Reinhard Grohmann ist bereits seit 2015 als „Trainer Kurzgespräch“ zu diversen Kursangeboten bundesweit unterwegs. Am 1. September begann Frau Susanne Dölle ihre pädagogische Mitarbeit bei uns. Sie, Frau Uta Bräuner und Frau Wibke Foß, als Honorarkraft, bauen gemeinsam neue Kreativ- und Krabbelgruppen im halleschen Süden auf, um Eltern in ihrer aktuellen Situation nach ihren Interessen und Möglichkeiten sowohl Kontakt und Austausch als auch kreative Erfahrungen anzubieten.
Die ProMann-Beratung wurde weiterhin und mit steigender Nachfrage durch Herrn André Gödecke im faz halle angeboten, ebenso die Familien-, Ehe- und Lebensberatung durch Frau Barbara Kasparick. Beide sind selbstständig tätig und verstehen sich aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit als Teil des Teams der Familienarbeit.
Auf den insgesamt neun Vorstandssitzungen des Jahres wurden neben personellen Fragen, die inhaltliche Ausrichtung sowie die Vorbereitung der Mitgliederversammlung besprochen. Diese fand am 23. März 2017 statt, wobei die Wahl des Vorstandes im Mittelpunkt stand. Kurz gesagt: Der neue Vorstand ist der alte Vorstand!
Die CVJM Familienarbeit beteiligte sich beim Familienkirchentag, der im Rahmen des „Kirchentages auf dem Weg“ am 27. Mai in den Franckeschen Stiftungen in Halle stattfand.
Die Interessen der Familien wurden hauptamtlich durch den Geschäftsführer und auch ehrenamtlich durch den Vorstand vertreten. Neben regulären Sitzungen wie bspw. dem Jugendhilfeausschuss gab es auch besondere Termine. So z. B. das Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände (LAGF) mit dem Ministerpräsidenten Reiner Haseloff am 18. August. Dort brachten die Vertreter der einzelnen Familienverbände Sachsen-Anhalts wichtige Anliegen gemeinsam auf den oberen politischen Ebenen ins Gespräch, um die Bedarfe der Familien zu kommunizieren und die finanzielle Förderung der Familienarbeit durch das Bundesland auch für die nächsten Jahre als notwendiges und effektives Mittel für Familien darzustellen.

So war das Jahr 2017 ein Jahr der Umbrüche und Neuanfänge, von Bewährtem und Verbessertem, von Gleichbleibendem und Verändertem – ein Jahr mit bereichernden Spannungen.

2016
Zum 1. Januar 2016 übernahm der Verein die Trägerschaft des „faz halle“ und verantwortet seitdem die Familienarbeit im CVJM Sachsen-Anhalt.
Auf der ersten Vorstandssitzung des Jahres konnte auf einen guten Geschäftsübergang zurückgeschaut werden. Der Verein beschäftigt zurzeit fünf Angestellte, davon drei pädagogische Mitarbeitende, einen Geschäftsführer und eine Bürokraft, sowie weitere Referentinnen und Referenten als Honorarkräfte.
In den Blick gelangten bevorstehende Aufgaben, neue Pläne und Visionen, wovon zwischenzeitlich einige umgesetzt werden konnten. So gibt es seit dem Frühjahr eine Kooperation mit der Gesundbrunnengemeinde in der Diesterwegstraße, Südstadt, in deren Rahmen ein Familienzentrum vor Ort etabliert wurde. Dort fanden dienstags eine Elternsprechzeit und mittwochs der Kurs „Musikgarten“ statt. Donnerstags wurde ab 15.30 Uhr zum OFFT – Offener Familientreff – eingeladen. Dabei sind verschiedene Mitarbeitende im Einsatz.
Im April fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Es gab sieben Vorstandssitzungen. Die inhaltliche Ausrichtung der Vereinsarbeit wurde in der vom pädagogischen Team und Vorstand gemeinsam überarbeiteten Konzeption festgeschrieben, welche auch den entsprechenden Förderanträgen bei der Stadt Halle, dem Land Sachsen-Anhalt sowie dem Kirchenkreis Halle-Saalkreis beigefügt wurde.
Es wurden die Kooperationsverträge mit den Kitas im Sozialraum III verlängert, wobei an ein mehrjähriges gutes Miteinander zwischen der Referentin mit den Leiter(inne)n, Mitarbeitenden und Eltern angeknüpft werden kann. Des Weiteren kam eine Kooperation mit dem Evangelischen Familienzentrum „menschenskind“ der Stadtkirchengemeinde Wittenberg zustande und befindet sich in der Erprobungsphase.
Kreativ ging es bei der Entwicklung von neuem pädagogischen Material zu, welches über den Webshop erhältlich ist. Dazu gehört z. B. „Die Giraffen sind los“ – Ein Quartettspiel zum Erlernen oder Einüben der Gewaltfreien Kommunikation. Anlässlich des im kommenden Jahr stattfindenden Reformationsjubiläums wurde mit „Sola“ ein „Refo-Spiel“ kreiert.
Zur stärkeren Wahrnehmen in der Öffentlichkeit wurden verschiedene Möglichkeiten genutzt. Die neue Website wurde fertiggestellt. Es wurden Postkarten mit Informationen über den Verein sowie für das neue Familienzentrum Gesundbrunnen entworfen und verteilt; ebenso das Heft mit den Angeboten für das Schuljahr 2016/17.
Erlebbar wurde die CVJM Familienarbeit inkl. ihrer Referenten und Referentinnen, Angebote, Materialien und bspw. Großspielen bei diversen Festen und Veranstaltungen. Ein Highlight der Gremienarbeit stellte das Gespräch mit der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Frau Grimm-Benne, gemeinsam mit Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände (LAGF) am 26. August dar.

Das ersten Jahr als Trägerverein war neben der inhaltlichen Arbeit und erneuerten Kooperationen vor allem durch notwendige Öffentlichkeitsarbeit geprägt, die den „CVJM Familienarbeit Mitteldeutschland e. V.“ bekannt machte.

2015
Das Jahr 2015 war durch Aufbau und Umstrukturierung gekennzeichnet. Dazu zählten organisatorische Dinge wie der Eintrag ins Vereinsregister, die Bescheinigung der Gemeinnützigkeit und Kontoeröffnungen.
Es fanden insgesamt acht Vorstandssitzungen sowie zwei Mitgliederversammlungen statt. Der Vorstand fasste Beschlüsse, stellte Anträge und schloss Verträge ab. Dazu zählten der Antrag auf Mitgliedschaft im „CVJM Sachsen-Anhalt e. V.“, im „Diakonischen Werk Mitteldeutschland“ und die Anerkennung als „Träger der freien Jugendhilfe“ sowie Anträge auf Förderung bei der Stadt Halle (Saale), dem Land Sachsen-Anhalt sowie dem Kirchenkreis Halle-Saalkreis.
Die Übertragung der Familienarbeit wurde vertraglich mit dem Landesverband vereinbart.
Es wurde im Vorstand über Fragen der Öffentlichkeitsarbeit, der Mitgliederstruktur und der fachlichen Angebote beraten und entschieden sowie das Vereinslogo entworfen und das Motto „Wir leben Familie“ gewählt.
Wir stellten die Vereinsarbeit im CVJM-Magazin (Heft 3/2015) und auf dem Sommerfest des „faz halle“ vor. Zwei Familien und eine juristische Person kamen als Mitglieder hinzu. An einem Gespräch der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände (LAGF) mit dem Ministerpräsidenten Reiner Haseloff nahmen zwei Vertreter des Vereins teil.
Zur weiteren Vernetzung wurde die Mitgliedschaft im „Bundesverband verwaister Eltern und trauernder Geschwister in Deutschland e.V. beantragt.

2014
Auf Beschluss der Delegiertenversammlung des Landesverbandes vom 20. September 2014 gründete sich der Verein „CVJM Familienarbeit Mitteldeutschland e. V.“ Die Gründungsversammlung fand am 16. Dezember 2014 statt. Zum Vorstand gehören drei gewählte Mitglieder und eine Vertreterin aus dem Vorstand des Landesverbandes.